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Massiver Hackerangriff auf Endesa: Millionen Kundendaten gestohlen
Der spanische Stromkonzern Endesa (Teil der italienischen Enel-Gruppe) ist Opfer eines der schwerwiegendsten Datendiebstähle der letzten Jahre in Spanien geworden. Zwischen Ende Dezember 2025 und Anfang Januar 2026 gelang es Hackern, unbefugt in die Kundendatenbanken der Handelsplattform von Endesa Energía sowie der regulierten Tochter Energía XXI einzudringen und große Mengen hochsensibler Kundendaten abzuziehen.
Die ersten Benachrichtigungen an betroffene Kunden verschickte Endesa ab Montag, 12. Januar 2026 per E-Mail. Am selben Tag veröffentlichte das Unternehmen auch ein offizielles Statement auf seiner Datenschutz-Website.
Welche Daten wurden gestohlen? Nach Angaben von Endesa und verschiedenen Medienberichten wurden unter anderem folgende Daten kompromittiert bzw. sehr wahrscheinlich abgezogen:
- Vor- und Nachname
- Personalausweis-/NIF-Nummer
- Kontaktdaten (Telefon, E-Mail, Anschrift)
- Detaillierte Vertragsinformationen (Strom-/Gasvertrag, CUPS-Nummer, Tarif, etc.)
- In wohl sehr vielen Fällen: IBAN der hinterlegten Bankverbindung für Lastschrift
Die Endesa betont ausdrücklich, dass die Passwörter für den Kundenbereich nicht kompromittiert wurden. Ein direkter Login in die Kundenkonten ist also (zumindest aktuell gemäß Aussage der Endesa) nicht möglich.
Ein Nutzer mit dem Namen „Spain“ bot bereits am 4. Januar 2026 auf dem Darknet-Forum „Breach Forums“ die gestohlenen Daten zum Verkauf an. Es handelt sich dabei um über 1 Terabyte an SQL-Datenbanken. Dies stellt die Daten von mehr als 20 Millionen Personen da was in etwa der Gesamtzahl der Endesa-Kunden in Spanien entspräche.
Der Angreifer gab an, den kompletten Datenabzug in unter 2,5 Stunden durchgeführt zu haben und stellte als Beweis rund 1.000 Datensätze als Sample online. Obwohl Endesa die genaue Zahl der Betroffenen und das tatsächliche Datenvolumen bisher nicht offiziell bestätigt hat (mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen), gilt ein sehr großflächiger Angriff inzwischen als gesichert.
Zum zeitlicher Ablauf ist bisher bekannt:
- Ende Dez./29. Dez. 2025 → Erster mutmaßlicher unbefugter Zugriff
- 4. Januar 2026 → Verkaufsangebot im Darknet („Breach Forums„)
- 4. Januar 2026 → erste offizielle Stellungnahme der Endesa
- 5. – 6. Januar 2026 → Erste Medienberichte
- 11. – 12. Januar 2026 → Massenversand der Kundenbenachrichtigungen
Maßnahmen von Endesa & Empfehlungen für Kunden
Die Endesa ist derzeit damit beschäftigt die Datenverlust zu analysieren und Kunden zu benachrichtigen. Ebenso erfolgte eine Meldung n die spanische Datenschutzbehörde AEPD und weitere Behörden.
Wichtige Empfehlungen für alle (potenziell) Betroffenen:
Äußerste Vorsicht bei E-Mails, SMS, Anrufen oder WhatsApp-Nachrichten, die angeblich von der Endesa kommen und nach Daten, Codes, Klicks auf Links oder Downloads fragen. Es wird eine riesige Phishing-/Vishing-Welle erwartet!
- Geben Sie niemals Daten an Personen weiter, die sich als Endesa-Mitarbeiter ausgeben
- Prüfen Sie alle Kontaktaufnahmen zunächst über offizielle Kanäle
- Achten Sie unbedingt auf ungewöhnliche Kontobewegungen (besonders Abbuchungen)
- Optional, aber sinnvoll: kündigen Sie Ihre aktuelle Lastschrift und richten Sie eine neue IBAN ein
- Kommunizieren Sie mit der Endesa nur über deren App oder Webseite
Der Fall Endesa zeigt einmal mehr, wie gefährdet auch große Konzerne beim reinen Datendiebstahl (Data Theft) sind – eine Angriffsform, die 2025/2026 weiter stark zunimmt und über Jahre hinweg ein hohes Risiko für Identitätsdiebstahl und Betrug darstellt. Die Ermittlungen laufen weiter. In den kommenden Wochen werden vermutlich genauere technische Details darüber bekannt werden, wie genau der Einbruch gelang und ob es konkrete Sicherheitsversäumnisse gab.
Verzögerung der Vergabe von „Sine Die“ für touristische Plätze aufgrund informativer Ausfälle
Dies ist dann wohl der letzte Akt in der Posse rund um die Vergabe der Plätze für die touristische Vermietung auf Mallorca. Nach großen Ankündigungen, einem fehlgeschlagenen Verfahren, die Rücknahme von zugewiesenen Plätzen folgt nun das klägliche Ende. Die Frist für die Vergabe der 654 touristischen Plätze wurde auf unbestimmte Zeit („sine die“) verschoben.
Grund ist ein informativer Ausfall im System der Bolsa de Plazas de Alojamiento Turístico (CBAT), der es unmöglich macht, den aktuellen Stand der eingereichten Anträge korrekt zu überprüfen. Der Prozess, der ursprünglich bis Ende dieses Jahres 2025 abgeschlossen sein sollte, ist nun durch technische Probleme blockiert. Eine Lösung ist nicht absehbar.
Ich wünsche Ihnen allen einen Guten Start ins Neue Jahr 2026.
Ihr Matthias Jahnel
Der Consell hebt die Vergabe der 654 Plätze für touristische Vermietung endgültig auf
Die Posse um die „gerechte Vergabe“ touristischer Plätze nimmt ihren Lauf. Der Consell hat die endgültige Aufhebung der Vergabe von 654 Plätzen für Wohnungen mit touristischer Nutzung angekündigt, die im Rahmen des Dekret-Gesetzes zur Regulierung dieses Sektors ausgeschrieben worden waren. Die Entscheidung erfolgt durch die Consorcio Bolsa de Alojamientos Turísticos (CBAT) , nachdem ein vollständiger Zusammenbruch des für die Einreichung der Anträge eingerichteten IT-Systems festgestellt wurde. Dieser machte es unmöglich, ein faires und gleichberechtigtes Verfahren für alle Bewerber zu gewährleisten.
Technischer Zusammenbruch und fehlende Garantien Im vergangenen September hatte der Consel mit großem Presserummel eine Frist für die Bewerbung um diese 654 Plätze eröffnet. Die „digitale Plattform“, die für die Aufnahme von Tausenden Anträgen in kurzer Zeit konzipiert war, erlitt nur Minuten nach ihrer Aktivierung einen massiven Ausfall. Laut Quellen des Consell brach das System aufgrund einer „unvorhersehbaren“ Überlastung durch gleichzeitige Zugriffe zusammen, was zu flächendeckenden Fehlern, Serverausfällen und der Unmöglichkeit führte, die Anträge ordnungsgemäß zu registrieren.
„Der Zusammenbruch des Systems hat es unmöglich gemacht, ein faires und gleichberechtigtes Verfahren zu gewährleisten“, erklärte die Consellera für Innovation, Industrie, Handel und Tourismus in einer offiziellen Mitteilung. „Wir können keine Plätze auf der Grundlage eines von Anfang an fehlerhaften Verfahrens vergeben. Transparenz und Chancengleichheit sind unverzichtbar.“
Reaktionen aus dem Sektor Die Aufhebung hat eine Flut von Reaktionen ausgelöst. Einerseits bedauern Verbände von Eigentümern und Plattformen für touristische Vermietungen die Entscheidung und argumentieren, dass Tausende Familien und kleine Unternehmen Zeit und Ressourcen in die Vorbereitung ihrer Anträge investiert hatten. Andererseits haben Nachbarschafts- und Umweltverbände die Maßnahme begrüßt.
Nächste Schritte und Alternativen Der Consell hat angekündigt, dass in naher Zukunft keine neue Bewerbungsfrist eröffnet wird. Stattdessen wird eine technische Kommission eingesetzt, um die Ursachen des IT-Ausfalls zu analysieren und Verbesserungen für die elektronischen Antragsverfahren vorzuschlagen. Zudem wird die Möglichkeit geprüft, das Dekret-Gesetz zu ändern, um strengere Kriterien oder alternative Vergabemechanismen einzuführen, wie etwa öffentliche Losverfahren oder objektive Bewertungsschemata. Bis zur Klärung der Situation bleiben die 654 Plätze gesperrt, was bedeutet, dass in den betroffenen Gemeinden keine neuen touristischen Wohnungen legalisiert werden können.
Diese Maßnahme trifft einen Sektor, der mehrere tausend direkte Arbeitsplätze auf Mallorca geschaffen hat.
Ein Präzedenzfall für die digitale Verwaltung Der Vorfall hat die Fragilität der digitalen Systeme der spanischen öffentlichen Verwaltung ins Rampenlicht gerückt. Experten für Cybersicherheit und elektronische Governance warnen, dass der Zusammenbruch kein Einzelfall ist, sondern ein Symptom veralteter Infrastrukturen und mangelnder Vorbereitung auf Nachfragespitzen. „Digitalisierung darf nicht nur ein Slogan sein; sie erfordert Investitionen und echte Stresstests“, betonten Analysten.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Krise als Katalysator für eine echte Modernisierung dienen wird oder ob sie das Misstrauen von Bürgern und Unternehmen gegenüber digitalen Verfahren weiter vertieft. Fakt ist nun eins: „Schlimmer geht immer“.
Platzvergabe für touristische Vermietung gescheitert – digitales Chaos verhindert erfolgreichen Start
Krise im Tourismussektor Mallorcas: Muss der Consell die Verleihung von 654 Ferienwohnungsplätzen annullieren?
Ein massiver IT-Ausfall hat den Consell de Mallorca in eine peinliche Lage gebracht. Die Behörde muss voraussichtlich den gesamten Prozess zur Vergabe von 654 Plätzen für Ferienvermietungen (Alquiler vacacional) annullieren und von vorne beginnen. Der Grund: Ein wiederholter Systemkollaps ließ den gesamten Ablauf scheitern.
Dies ist bereits der zweite Rückschlag in diesem Jahr und unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen im balearischen Tourismusmanagement.
Der Hintergrund: Mallorca, die größte der Balearen-Inseln, kämpft seit Jahren mit Überlastung im Tourismus. Bis 2022 galt eine Moratorium für neue touristische Plätze, um die Insel vor unkontrolliertem Wachstum zu schützen. Insgesamt gibt es derzeit rund 430.000 Bettenplätze, davon etwa 315.000 in Hotels und 115.000 in Ferienwohnungen. Im April 2025 hob das balearische Parlament unter der Regierung von Präsidentin Marga Prohens (PP) die Moratorium de facto auf – allerdings nur temporär. Ein neues Dekret schuf „Bolsas temporales“ (temporäre Reserven) von Plätzen, die durch freiwillige oder behördliche Kürzungen entstanden waren. Ziel war es, den Markt zu regulieren, ohne das Gesamtkontingent zu erweitern. Der Consell de Mallorca, als zuständige Insularbehörde, sollte diese 654 Plätze für Ferienvermietungen ab dem 1. September 2025 versteigern. Die Bewerber – meist Eigentümer von Einfamilienhäusern oder Adosados, da Neuzulassungen in Mehrfamilienhäusern verboten bleiben – mussten strenge Bedingungen erfüllen: Mindestens dreijähriger Eigentumsnachweis, keine Spekulation (Wiederverkauf erst nach fünf Jahren möglich) und nur eine Bewerbung pro Person oder Firma. Der Prozess sollte fair und digital ablaufen, um Spekulation zu verhindern. Doch schon im Juli 2025 kam es zu einem ersten Desaster: Beim Versuch, 500 Plätze für Boutique-Hotels in denkmalgeschützten Gebäuden zu vergeben, brach das System zusammen, sodass der Prozess wiederholt werden musste. Nun, im September, wiederholte sich das Schauspiel bei den Ferienplätzen.
Der IT-Albtraum: Das verwendete System, dass der Consell gemeinsam mit der Provinz Albacete nutzt, war nicht auf die Flut von Anfragen vorbereitet. Quellen aus dem Consell berichten von über 300 Bewerbungen in einer einzigen Minute – eine „Avalancha“ (Lawine), die die Server überforderte. Trotz Optimismus der Techniker kam es zu kontinuierlichen Ausfällen: Bewerber konnten ihre Anträge nicht einreichen, Daten gingen verloren, und der Prozess stockte. Dies führte zu „múltiples reclamaciones“ (zahlreichen Beschwerden) von potenziellen Investoren. Die Opposition, allen voran das PSIB-PSOE, wettert gegen ein „caos absoluto“ (absolutes Chaos) im Tourismusressort des Consells. Der sozialistische Inselratsmitglied Andreu Serra forderte bereits Anfang September die Demission des Ressortchefs José Marcial Rodríguez und kritisierte: „Es ist das zweite Mal, dass so etwas passiert – etwas stimmt nicht grundlegend.“ Auch Branchenverbände wie Habtur, der Verband der Ferienvermietungen, äußern Frustration und fordern bessere Planung. Derzeit läuft der Prozess für 416 Hotelplätze weiter, doch für die Ferienvermietungen scheint eine Annullierung unausweichlich. Der Consell verhandelt derzeit mit Habtur nach möglichen Lösungen, wie z. B. einer manuellen Nachbearbeitung oder einem neuen System. Eine Neuausschreibung könnte jedoch Monate dauern und das Vertrauen in die Behörde weiter untergraben.
Auswirkungen: Für den Tourismus auf Mallorca, der jährlich Milliarden von Euro einbringt, ist dies ein Rückschlag. Die Ferienvermietungen sind ein Eckpfeiler der lokalen Wirtschaft, bieten Jobs und Einnahmen – aber auch Konflikte mit Anwohnern durch Lärm und Preistreiberei. Die temporären Plätze sollten helfen, legale Angebote zu stärken und illegale (geschätzt 10.000 bis 15.000) zu bekämpfen, für die der Consell bereits 650 Strafverfahren mit potenziell 17 Millionen Euro Bußgeldern laufend hat. Langfristig plant der Consell das Gesamtkontingent auf 412.000 Plätze zu kappen – ein Rückgang um 4,2 Prozent. Dies soll die „Carga de la isla“ (Tragfähigkeit der Insel) respektieren und Überlastung in sensiblen Zonen wie Palma oder Calvià vermeiden. Neue Regelungen verbieten zudem Ferienvermietungen in Mehrfamilienhäusern vollständig, erlauben sie aber in Adosados oder als „Alquiler de vivienda principal“ (bis 60 Tage im Jahr in der eigenen Hauptwohnung).
Kritiker sehen in den IT-Problemen Symptom einer größeren Unfähigkeit: „Während wir um Nachhaltigkeit ringen, scheitern wir an der Basis“, kommentierte Serra. Der Consell betont hingegen, dass der Fokus auf Qualität statt Quantität liege – „ni una plaza más“ (keinen Platz mehr), außer bei bereits bestehenden Rechten.
Ausblick: Die Annullierung bedeutet Verzögerungen für Investoren und potenziell höhere Kosten. Habtur drängt auf schnellere Digitalisierung und bessere Vorbereitung. Für die Balearen, die mit Massentourismus und Wohnungsnot kämpfen, ist dies eine Mahnung. Mallorca muss lernen – oder riskiert, dass der nächste Sommer wieder im Chaos endet.
Online Platzvergabe für die touristische Vermietung auf Mallorca – zunächst ein Rohrkrepierer mit Ansage
Groß waren die Erwartungen aller wie es nun mit den Plätzen zur touristischen Vermietung auf Mallorca weiter gehen wird. Am ersten Tag konnte man sich nicht anmelden, am zweiten Tag brach das System zusammen, der Server des Consell war zeitweise überlastet und viel aus. Nun ist es klar, das Verfahren zur Platzvergabe ist viel Rauch und wenig Feuer, auch weil die meisten angeforderten Unterlagen bei den Eigentümern aus Zeitgründen nicht vorliegen können. Eine Anleitung zum Selbermachen:
Erforderliche Dokumente und Informationen:
Soweit Sie es geschafft haben sich im elektronischen Register des Consell anzumelden halten Sie nachfolgende Informationen und Unterlagen parat:
- Datum des Erwerbs der Immobilie
Sie müssen das Datum angeben, an dem die Liegenschaft gekauft wurde. - Verantwortliche Erklärung
Eine verantwortliche Erklärung (in Spanien oft als „Declaración responsable“ bekannt) ist erforderlich. Dieses Dokument bestätigt, dass Sie die gesetzlichen Anforderungen für die touristische Vermietung einhalten.- Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie das entsprechende Formular korrekt ausfüllen.
- Widerspruch gegen die Datenweitergabe zwischen Behörden
Falls Sie nicht möchten, dass Behörden Ihre Daten über eine Interoperabilitätsplattform austauschen, müssen Sie dies ausdrücklich angeben. Andernfalls können einige Dokumente automatisch von anderen Behörden abgerufen werden. - Genehmigung des Eigentümers
Wenn Sie nicht der Eigentümer der Liegenschaft sind, sondern diese lediglich betreiben oder vermarkten, benötigen Sie eine schriftliche Genehmigung des Eigentümers. - Aktueller Grundbuchauszug (max. 6 Monate alt)
Ein aktueller Grundbuchauszug ist erforderlich, um die Eigentumsverhältnisse der Immobilie nachzuweisen. Dieser darf nicht älter als sechs Monate sein. - Meldebescheinigung des Eigentümers
Für Hauptwohnungen, die unter bestimmten Regelungen vermietet werden (z. B. maximal 60 Tage pro Jahr, wie bei ETV60 oder ETVPL60), ist eine aktuelle Meldebescheinigung des Eigentümers erforderlich. - Bewohnbarkeitsbescheinigung oder gleichwertiges Dokument
Falls Sie der Datenweitergabe zwischen Behörden widersprochen haben, müssen Sie eine Bewohnbarkeitsbescheinigung („Cédula de habitabilidad“) oder ein gleichwertiges Dokument vorlegen, welches die Anzahl der zulässigen Plätze in der Liegenschaft angibt. - Aktuelles Zertifikat der Gemeinde über die Eignung der Zone
Sie benötigen ein aktuelles Dokument der Gemeinde, das bestätigt, dass sich die Liegenschaft in einer für die touristische Vermietung zugelassenen Zone befindet. - Genehmigung der Eigentümergemeinschaft (falls erforderlich)
In manchen Fällen müssen Sie nachweisen, dass die Eigentümergemeinschaft der touristischen Vermietung zugestimmt hat. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn die Gemeinschaftsordnung der Wohnanlage in der sich die Liegenschaft befindet (Wohnungen) dies vorschreibt.
Wichtige Hinweise für die Einreichung von Unterlagen
- Dateiformat: Es wird empfohlen alle Dokumente im PDF-Format einzureichen um eine reibungslose Verarbeitung zu gewährleisten.
- Maximale Dateigröße: Kein Dokument darf 150 MB überschreiten.
- Komprimierte Formate: Vermeiden Sie ZIP- oder RAR-Dateien, es sei denn, die Dateigröße macht dies unvermeidbar.
- Aktualität: Stellen Sie sicher, dass alle Dokumente aktuell sind (z.B. Grundbuchauszug nicht älter als 6 Monate).
- Interoperabilität: Wenn Sie der Datenweitergabe nicht widersprechen, können einige Dokumente automatisch von den Behörden abgerufen werden, was den Prozess vereinfacht.
Tipps für einen reibungslosen Prozess
- Prüfen Sie die örtlichen Vorschriften: Die Anforderungen können je nach Stadt variieren. Informieren Sie sich bei der zuständigen Behörde über spezifische Regelungen.
- Formulare: Viele Behörden bieten die benötigten Formulare online an. Prüfen Sie, ob diese digital ausgefüllt und eingereicht werden können.
- Vorbereitung: Sammeln Sie alle Dokumente im Voraus, um Verzögerungen zu vermeiden. Überprüfen Sie, ob bestimmte Dokumente (z. B. die Genehmigung der Eigentümergemeinschaft) in Ihrem Fall erforderlich sind.
- Beratung: Wenn Sie unsicher sind, ziehen Sie einen Experten hinzu, der sich mit den lokalen Vorschriften auskennt.
- Beachten Sie dass Sie alle Unterlagen bereits bei Antrag vorliegen haben müssen. Ein Antrag auf Vorrat ohne diese Unterlagen wird abgewiesen.
- Last but not least, die Verwaltung hat drei Monate Zeit Ihnen auf Ihren Antrag zu antworten, erhalten Sie KEINE Antwort, gilt Ihr Antrag als nicht stattgegeben und die Jagd beginnt aufs Neue, natürlich dann auch die Dokumentenbeschaffung, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Fazit
Die touristische Vermietung einer Wohnung kann eine lukrative Einkommensquelle sein, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung und die Einhaltung behördlicher Vorgaben. Mit den oben genannten Dokumenten und einer strukturierten Herangehensweise sind Sie gut gerüstet, um den Prozess erfolgreich zu meistern. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung benötigen, stehe ich gerne zur Verfügung.